Willkommen auf Flores

Was wissen wir über Flores? Flores liegt ca. 1 Flugstunde von Bali entfernt. Mit dem Boot wäre es eine 4-tägige Reise ab Lombok, vorbei an Sumbawa und durch den Komodo Nationalpark nach Flores. Die Insel hat den Ruf, die landschaftlich schönste und vielseitigste Indonesiens zu sein. Entsprechend hoch sind meine Erwartungen, als wir den Landeanflug auf Labuanbajo ansteuern. Vorab habe ich gelesen, man solle sich unbedingt einen Fensterplatz reservieren, allein der Landeanflug sei schon spektakulär. Zwar hatte unser Flug etwas Verspätung, wodurch landschaftlich nur noch Umrisse erkennbar sind, doch bei der Landung hat man das Gefühl in einen Berg hinein zu fliegen. Der Tipp hat sich also schon mal gelohnt =D.

Der Frühstücksausblick vom Hotel aus.

Im Gegensatz zum hinduistischen Bali dominiert auf Flores das Christentum. Entsprechend anders ist dadurch auch die Architektur. Schlichter als die verschnörkelten Bauten Balis und auch die dekorativen Opfergaben vermisst man hier sogleich. Während uns in Bali sofort alles wieder vertraut vorkam, sind wir der neuen Insel gegenüber eher skeptisch. In der Unterkunft angekommen merken wir sogleich, wie verwöhnt wir bisher waren. Labuanbajo gilt zwar als das Touristenzentrum Flores‘, doch warmes Wasser oder eine funktionstüchtige Toilette suchen wir in unserer Unterkunft vergebens. Oh und Achtung, first world Problem Nummer 1: Das Wifi funktioniert nicht!!! Ach du meine Güte 😉 Ich finde es etwas dämlich, das hier niederzuschreiben, doch es ist wirklich ein kleines/grosses Problem, denn abgesehen vom Hinflug und den ersten 3 Nächten ist für Flores weder was geplant, noch gross recherchiert. Dieser Umstand führt zwar zu interessanten Überlegungen und Diskussionen über das Reisen vor der Generation Handy, doch lösen wir das Problemchen mit einem Besuch im städtischen Starbucks (der hat’s natürlich sogar schon hierhin geschafft ^^‘), wo wir die komplette Inselreise mit Fahrer organisieren.

Doch dazu wird’s im nächsten Blogbeitrag gehen. Diesen hier widme ich dem ersten und absoluten Highlight überhaupt: Unserem Abstecher in den Komodo Nationalpark.

Der Ausflug dahin ist leicht und handylos organisiert. Einfach durch die Strassen Labuanbajos laufen, sich auf der Suche nach einer Rollervermietstation von den zahlreichen Tourismusbüros anquatschen lassen und nach Bauchgefühl & Preisvergleich entscheiden. Wie wir hierhin gekommen sind, ist auch noch eine lustige Story und so typisch indonesisch :P. Und zwar wollten wir uns eigentlich in der Unterkunft einen Roller mieten. Doch im Gegensatz zu Bali, wird das hier auf Flores noch nicht wirklich angeboten. Ein Roller kostet meist so um die 70-75k IDR (= CHF 5.-) pro Tag, ein Taxi vergleichsweise viel. Wir liefen also am Strand entlang in der Hoffnung, bei den nebenan liegenden Hotels einen Roller mieten zu können – vergebens. Bushwalk mässig bewegten wir uns also hoch zur Hauptstrasse, der wir in praller Mittagssonne folgten, bis schliesslich 2 Rollerfahrer anhielten und uns fragten, ob sie uns mitnehmen können. Domi und ich tauschen 1, 2 Blicke aus, verhandeln den Preis auf 20k und steigen schliesslich auf die Roller. Als wir dann sehen, was für ein Fussweg noch vor uns gelegen hätte, sind wir froh um das blinde Vertrauen in Fremde (womit wir in Indonesien wirklich noch nie daneben lagen, sondern sich meist tolle Bekanntschaften ergeben haben).

Obwohl sich im Stadtzentrum etwas mehr Touristen tummeln, ziehen wir alle Blicke auf uns und werden alle paar Meter fröhlich begrüsst. Daran sollten wir uns in Flores lieber schnell gewöhnen, denn diese neugierige Offenheit der Einheimischen bleibt für die nächsten Tage unser steter Begleiter =D.

Mit dem gemieteten Roller fahren wir nun zu zwei Aussichtspunkten Bukit Amelia Sea und Bukit Labuan Bajo.

Obwohl wir einiges an unserer Unterkunft zu mötzeln haben, geniessen wir die Abende auf der Restaurantterrasse, während schmusende Stummeli-Katzen bettelnd um uns herumtänzeln und sich ein niedlicher Welpe verspielt auf unsere Flipflops stürzt. Für die kleine Anzahl Gäste lungert ungefähr die doppelt bis dreifache Anzahl an Personal in der Hotelanlage herum. Als es plötzlich einen Stromausfall gibt, wuseln sie wie Ameisen wild durch die Gegend, um die Ursache des Problems zu finden. Bevor aber mal jemand auf die Idee kommt am Sicherungskasten nachzuschauen, wird erstmal ein Auto umparkiert und bei laufendem Motor als Beleuchtung umfunktioniert. Äh ja hier wird das wohl so gelöst ^^‘

Auf nach Komodo

Dass Domi ein Morgenmuffelchen ist, ist kein Geheimnis mehr ;P. Doch seit meiner Umstellung zur Servicekraft und den entsprechend späten Arbeitszeiten, hat es auch mein Wecker schwerer, mich morgens aus dem Bett zu kriegen. Als wir heute also um 4:30 Uhr auf der Matte stehen müssen, fühlen wir uns noch ziemlich wacklig und verschlafen auf den Beinen. Ganz im Gegensatz zu den Angestellten. Zu 6. haben sie unser Frühstück vorbereitet – 1.5h vor der eigentlichen Frühstückszeit – und begrüssen uns frischfröhlich. Nichts aussergewöhnliches für die Einwohner von Flores, die alle das Frühaufsteher-Gen in sich zu tragen scheinen.

Eine Stunde später stehen wir pünktlich im winzigen Büro des Kharisma Tour Office. Bezahlt wurde am Vortag, eine Quittung haben wir nicht erhalten und wieder einmal auf unser Vertrauen in die Indonesier gehofft.

Kostenpunkt des Tagesausflugs (pro Person): 400k Ausflugsgebühr (inkl. Schnorchelausrüstung und Mittagessen – für mich sogar vegan als Extrawunsch, ansonsten Auswahl zwischen Fisch oder Chicken) + 350k Nationalpark-Eintritt = 750k pro Person (= ca. CHF 55.-)

Sam empfängt uns mit einer irritierenden Stimme, die wie eine Synchronstimme klingt und so gar nicht zu seiner Optik passt. Seid ihr auch schon solchen Leuten begegnet? Aus meiner Bürozeit kenne ich das ja noch von der Telefonstimmen-Vorstellung vs. die erste live Begegnung (oder manchmal auch vs. Online-Stalking :P). Von unserem too-cool-for-this-world Sam werden wir schliesslich zusammen mit einem weiteren Paar auf das Boot gebracht, auf welchem sich bereits eine Hand voll anderer Reiselustigen befindet.

So wirklich los tuckert das Boot erst etwa um 7 Uhr, als die Sonne schon am Himmel steht und Alfonso von der Crew alle Nationalparkgebühren eingesammelt und die Ausflugsgäste über den Tagesablauf informiert hat.

Beinahe 3 Stunden dauert die Fahrt von Labuan Bajo in den Komodo Nationalpark und wir machen es uns auf dem überraschend bequemen Mättchen auf dem oberen Deck gemütlich um noch ein bisschen Schlaf nachzuholen. Der frische Fahrtwind weht uns eine salzige Meeresbrise um die Nase. Trotz des dröhnenden Motors fühle ich mich sich sofort entspannt und nicke kurz weg.

Als ich aus dem kurzen Nickerchen erwache, bin ich froh, nicht die gesamte Fahrt verschlafen zu haben, denn der Ausblick ist gigantisch! Vom Meer aus sehen die hügeligen Inseln Flores‘ noch schöner aus. Vor der trockenen Landschaft sichten wir sogar noch einige Delfine. Teils sind die Küsten völlig rauh, an anderen Stellen wiederum sieht das Gras aus wie eine Felldecke und einige Strände sind so weiss, dass sie schon beinahe blenden!

Die Landschaft scheint so surreal, doch soll mich der erste Stopp des Tages noch völlig weghauen:

Padar Island

Zwischen zahlreichen weiteren Booten hält auch unseres und „Fonsi“ schickt uns los, die Stufen zum Aussichtspunkt zu erklimmen. Während sich alle super vorbereitet die Trekkingschuhe überziehen, watscheln Domi und ich leicht beschämt in Flipflops los. „Wir haben den Kellingking in Flipflops überlebt, da schaffen wir nun auch das“, ermutigen wir uns und merken nach den ersten Stufen, dass dieser Weg auch problemlos mit schlechtem Schuhwerk bewerkstelligt werden kann. Da haben wir uns das Zusatzgepäck also gut erspart. Bei einer kurzen Verschnaufpause kommen wir mit einem älteren Herrn aus Chicago ins Gespräch. Er erzählt uns ein paar interessante Geschichten aus seinen schon insgesamt 20 Besuchen in Indonesien innert der letzten 50 Jahren. Kuta, die heutige Partyhochburg Balis, hat er sogar noch stromlos erlebt. Er erzählt uns von einem traditionellen Stamm, welcher spezielle und zugleich faszinierende Todesrituale vollbringt. Stirbt in diesem Stamm ein Baby, wird dieses in ein Loch in einem Baum begraben, aus welchem später ein neuer Ast hinauswächst. Stirbt hingegen eine erwachsene Person, wird diese 1 Jahr lang auf der Hausveranda platziert, ihr wird eine Sonnenbrille aufgesetzt, Zigaretten in den Mund gesteckt und der oder die Tote „empfängt“ über das Jahr hinweg noch Gäste. Während diesem Zeitraum hauen die Angehörigen ein Loch in einen Berg, wo schliesslich der leblose Körper begraben wird. Schliesslich gibt er uns noch den Satz „Wear proper shoes when hiking“ mit auf den Weg, bevor er uns mit unseren Schlarpen den Weg fortsetzen lässt.

Oben: WAUW! Die skurille Insel beherbergt gleich 3 verschiedene Farben an Stränden: Klassisch weiss, schwarz (oder eher grau) und pink! Ich denke, die Bilder sprechen für sich:

Pink Beach

Wer denkt, der pinke Strand sieht schon von oben beeindruckend aus, der muss ihn unbedingt noch von nahem betrachten. Bei der Anfahrt an den nächsten Stopp denkt man erstmal, es sei schon ein Brocken Fantasie nötig, dass man in diesem Strand pinken Sand erkennt. Je näher wir uns dem Strand nähern, desto sichtbarer wird jedoch, hier hat die Natur einen wunderschönen Farbklecks kreiert! Wie feine rote Chiliflocken erkennt man die Reste der roten Korallen, die Ursache für die pinke Farbe des Sands sind.

Ich lasse die weichen Körner durch meine Finger rieseln, bevor ich Domi ins kühle Nass folge. Als wäre der Strand selbst nicht schon Augenschmaus genug, überrascht uns das Meer davor mit einem wunderschönen intakten Korallenriff. Ich wage zu behaupten: Das schönste Riff, bei dem ich bisher schnorcheln war. Viel zu schnell pfeift uns die Crew zurück an Bord und steuert das Highlight der Tour an.

Komodowarane auf Komodo Island

Eine leichte Anspannung überkommt uns bei der Anfahrt auf die Insel Komodo. „Werden wir uns gleich wie in Jurassic Park fühlen?“ Fragt mich Domi mit seinem hämischen Grinsen. Er weiss genau, was ich für ein Schisserchen bin und wie nervös mich die bevorstehende Tierbegegnung macht ^^‘. Es folgt ein kurzes Briefing eines Parkrangers, wovon vor allem 2 Punkte hängen bleiben: Niemals die Gruppe verlassen und keine offenen Wunden oder Blutungen haben. Und natürlich Abstand zu den Tieren halten, ist hoffentlich selbsterklärend. 3 unterschiedlich lange Tracks führen durch den Nationalpark. Auf dem Medium Track soll sich uns die Möglichkeit bieten, die Tiere in wilder Natur zu beobachten. Er betont, dass Wildtierbeobachtungen immer auch mit einer Portion Glück verbunden sind. Nebst Komodowaranen kann man auch Schlangen, Hirsche und Rehe oder Büffel sichten. Also quasi den Predator und seine Beute ._. Manchmal sieht man gleich alles, manchmal bleiben den Besuchern jegliche Begegnungen verwehrt.

Das Durcheinander der gleichzeitigen Ankunft von 3 Booten führt dazu, dass wir in einer riesigen Gruppe das Schlusslicht bilden. Super, genau das wollte ich doch nicht. Vor uns laufen ausgerechnet die beiden Asiaten mit den gelblich verfärbten Bandagen, die wohl von einem Motorradunfall stammen. Toll, das riechen die doch!!! Meine Ohren stehen wohl so aufrecht wie noch nie und bei jedem Rascheln schaue ich wild um mich.

Am Wasserloch stellt sich die Gruppe schliesslich in einem Halbkreis auf und mein suchender Blick bleibt plötzlich an einer riesigen Kreatur hängen. **** (Hier bitte erstbestes fassungsloses Begeisterungsfluchwort einfügen)! Also wer die Echsen schon mal in einer Doku gesehen hat: Ihr habt keine Ahnung wie klein die auf dem Bildschirm wirken und wie riesig die Teiler in echt sind!!! Mir fällt beinahe die Kinnlade runter als sich das grosse Exemplar vor uns vom Wasserloch in den Schatten eines Baumes bewegt. Bedrohlich fährt er seine schlangenähnliche Zunge aus, gemächlich setzt er ein Bein vor das andere, wobei mir natürlich die mächtigen Krallen auffallen.

Etwas weiter hinten befindet sich ein weiteres Exemplar. Die 3 Ranger, von indonesisch typischer kleiner Statur, kommen mir mit ihren Stöcken, die wie überdimensionale Steinschleudern aussehen, plötzlich total lächerlich vor. „It’s mating season… when they make bumbum“ Gelächter in der Runde – eine kleine Auflockerung. Die Weibchen verstecken sich während dieser Zeit und die Männchen buhlen in aggressiven Kämpfen um die potentielle Partnerin. Die Eier legt das Weibchen in ein Nest, das aussieht wie ein Hügel und eine Tiefe von ca. 1 Meter hat. Um die Nester liefern sich auch die Weibchen einen Kampf, da diese jedes Jahr wieder als Brutstätte verwendet werden und lieber die bestehenden genutzt werden, bevor sie die Kraft aufwenden, ein neues zu buddeln.

Die Babies flüchten nach dem Schlüpfen für ca. 3 Jahre auf einen Baum. Ja flüchten, denn die Elterntiere fressen sogar die eigenen Babies! Die Komodowarane befinden sich an der Spitze der Nahrungskette und haben keinen natürlichen Fressfeind. Die Carnivoren sind gleichzeitig auch Kannibalen, wodurch eine natürliche Ordnung eingehalten wird. Vom Aussterben seien sie nicht bedroht und insgesamt leben um die 1’400 „Drachen“ auf den beiden Inseln Komodo und Rinca.

Die Einzelgänger versammeln sich nur zum Fressen in Gruppen. Blut riechen sie auf 5km Entfernung. Mit ihrem giftigen Speichel vergiften sie ihre Opfer und verfolgen sie anschliessend tagelang, bis die Beute schliesslich gelähmt in sich zusammenbricht. Komodowarane verspeisen alles – sogar die Knochen! Tatsächlich gab es schon vereinzelte Vorfälle, wo Touristen vermisst wurden und man nur noch eine Kamera oder eine Sonnenbrille aufgefunden hat. Der erste davon war ein leichtsinniger Schweizer – Blickaustausch zwischen Domi und mir. Der Ranger betont jedoch, dass es sich um Einzelfälle handelt, bei denen die Person auf eigene Faust die Insel erkunden wollten und den Raubtieren zum Opfer fielen. Wir schliessen näher zum Ranger auf.

Wir sind insgesamt 3 Waranen und einigen Rehen und Hirschen begegnet. So eindrücklich das Erlebnis auch war, leider scheint sich der Mensch auch hier auf den Platz oberhalb der urzeitähnlichen Wesen stellen zu wollen. Im Internet habe ich gelesen, dass sich Entführungsvorfälle gehäuft haben und die Regierung überlegt, die Ausflüge auf Komodo für eine Zeit lang zu verbieten. Unter anderem auch um die Natur eine Zeit lang zu schonen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren – analog Thailands „The Beach“. Beim Anblick der Müllberge am Strand scheint mir dies absolut verständlich. Nur würde der Ansturm auf Rinca entsprechend ansteigen und der Tourismus Flores‘ wohl ziemlich einstürzen. Es sei abzuwarten, wie die Regierung entscheidet.

Manta Point

Last but not least: Auf zum Manta Point. Bereits frühmorgens hat uns Fonsi die Hoffnung auf die Begegnung mit den stachellosen Rochen genommen, da wir uns ausserhalb der Saison befinden. Während einige definitiv nicht mehr schnorcheln gehen, ist Domi noch am abwägen, ob er nochmals reinspringen soll. Für mich ist klar, lieber probieren und nichts sehen als im Nachhinein bereuen die Mantas verpasst zu haben.

Etwas gruslig ist der Sprung ins offene Meer, doch das Wasser ist gerade so tief, dass man den Meeresgrund noch erkennen kann. Irgendwo hinter mit erkenne ich Domi, der sich die Chance wohl doch nicht entgehen lassen wollte. Die paar weiteren Schnorchler treiben wie wir etwas ziellos umher, die Köpfe suchend hin und her bewegend. Wie aus dem Nichts erscheint er plötzlich neben uns. Schwebend bewegt sich der Manta durch das Wasser, die Flossen bewegt er dabei wie Flügelschläge. Die teufelsähnlichen Kopfflossen lassen ihn wie eine Kreatur aus einem Science-Fiction Film wirken. Die Flossen von Mantarochen können eine Spannweite von bis zu 7m erreichen. So mächtig die Tiere auch wirken, für den Menschen sind sie ungefährlich und gelten als friedliche Planktonfresser. Mit ihrem grossen Maul durchkämmen sie die Gewässer und sind praktisch permanent am Fressen.

Tiefer unter uns sichten wir noch einen weiss gepunkteten Stachelrochen und um vereinzelte Korallen herum leuchten grellblaue Doktorfische (Dorie =D )

Zurück auf dem Boot sprechen unsere strahlenden Augen bände. Was für ein Tag! An Deck lassen wir uns von den letzten Sonnenstrahlen trocknen. Geschreddert von den vielen Eindrücken und Erlebnissen aber überglücklich plumpsen wir abends ins Bett und es scheint immer noch alles zu schwanken, nach diesen vielen Stunden auf offener See.

Fazit zum Ausflug

Der Komodo-Trip gehört definitiv nicht umsonst zur Hauptattraktion, die die meisten Touristen nach Flores zieht. Meiner Meinung nach reichte 1 Tag vollkommen für die Highlights des Nationalparks und im Nachhinein bin ich froh, mich gegen die Option mit Übernachtung auf dem Boot entschieden zu haben.

Packliste für den Bootsausflug

  • Badezeug
  • Wechselunterwäsche
  • Badetuch
  • warmes/gemütliches Jäckchen
  • Wickelrock/Sarong als Decke und Umkleide
  • Snacks
  • extra Wasser (bei uns wurden pro Person nur 1l eingerechnet und wir haben uns auf Komodo nochmals Nachschub gekauft)
  • Übelkeitstabletten
  • Flipflops reichen
  • Sonnenbrille (& Sonnenhut)
  • Sonnencreme!
  • Schnorchelausrüstung (Brille und Schnorchel haben wir immer unsere eigenen dabei. Die Flossen gab’s vom Tourismusbüro)