Einmal um die Welt in 147 Tagen. Hier kommt der Rückblick zu meiner 5-monatigen Weltreise.

Route

Vor fast genau einem halben Jahr habe ich mein ganzes Hab und Gut auf 60 Liter Rucksackinhalt reduziert und bin losgezogen, hinaus in die Welt. Vieles habe ich seitdem erlebt und hier kommt nun die Kurzfassung meiner 8 besuchten Länder.

Factsheet

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Die Destinationen

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Schweden: Stockholm

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Weltreisestart im Norden Europas. Bei eisiger Kälte und Schneefall, während meine beste Freundin Susanna und ich uns eigentlich schon auf sommerliche Temperaturen und Tage im Bikini eingestellt hatten. Eine niedliche Stadt und ein gemütlicher Anfang für das grosse Abenteuer.

USA: Las Vegas

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Nach dem Käffeli-trinken und Köttbullar geniessen ging es ab in die Stadt, die einem Freizeitpark gleicht. Reizüberflutung pur und als Jetlagtherapie wurde einfach die Nacht zum Tag gemacht. Viva las Vegas – diese Glückspielwelt muss man einfach mal gesehen haben.

USA: Hawaii

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Aloha – Hawaii, so weit weg von Europa und doch hat sich die Reise hierhin mehr als gelohnt! Während 4 Wochen Inselhopping haben wir uns in die Naturschönheiten der vulkanischen Inselkette verliebt. Ich bin zum ersten Mal aufs Surfbrett gestiegen, bin mit Schildkröten geschwommen und habe meine ersten wilden Delfine & Buckelwale gesichtet. Nur wenige Meter neben fliessender Lava hat es mir die Sprache verschlagen und trotz der Gefahren, die solche vulkanischen Gebiete auf sich haben, überwog die Begeisterung dafür, was unser Planet erschaffen kann. Nach der abschliessenden Geburtstagfeier mit meiner Schulfreundin Debi, bei der ich neue Freundschaften mit anderen Schweizern knüpfte, begann meine erste Soloreise…

Australien: Melbourne, Sydney, Whitsundays

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… und zwar sprichwörtlich am Arsch der Welt. 2 Wochen verbrachte ich im Osten Australiens, wo ich mit der Engländerin Lauren die Great Ocean Road in Melbourne entlangfuhr, die Oper in Sydney bestaunte und meine erste Wanderung alleine in den Blue Mountains bewältigte. In Airlie Beach sah ich den schönsten Sandstrand der Welt: Den Whitehaven Beach, übernachtete auf einem Segelboot und paddelte auf dem Kayak zwischen Mangrovenbäumen hindurch über Stachelrochen und Schildkröten hinweg. Obwohl ich meinen Geburtstag (gewollt) alleine verbrachte, fühlte ich mich nie einsam. Mein erster Solotrip war eine wunderbare Erfahrung und hat mich in vielerlei Hinsicht gestärkt und mir tolle Begegnungen mit Menschen verschafft.

Malaysia: Kuala Lumpur

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Schon beinahe als Mutprobe machte ich mich alleine auf den Weg nach Malaysia. Mein erster Stopp in Asien, einer komplett fremden Kultur und das alleine. Schnell fand ich Anschluss und mich in dem Trubel der Hauptstadt zurecht, um dann aber auch wieder die Ruhe alleine zu suchen. Diese fand ich in der mystischen Tempelanlage des Batu Caves, zu der ich stolz trotz Sprachbarrieren mit dem Zug hinreiste.

Kambodscha: Siem Reap

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Nach der ersten Dosis Vitamin SEA (South East Asia) wollte ich mehr davon und flog weiter nach Kambodscha, um die grösste Tempelstadt der Welt zu besichtigen: Das Angkor Wat. Trotz dem gescheiterten Sonnenaufgang, ein grosser Punkt auf meiner Bucket-List und unglaublich eindrücklich.

Indonesien: Bali

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Das langersehnte Wiedersehen mit meinem Freund. Nach 2 Monaten der physischen Trennung, trafen wir uns in Bali wieder und erkundeten die indonesische Insel gemeinsam per Roller. Wir spielten Tarzan und Jane vor den schönsten Wasserfällen, die ich je gesehen habe, spazierten über Reisfelder und stürzten uns auf dem Surfbrett in die Wellen des indischen Ozeans. Auf der kleinen Insel Nusa Penida düsten wir über abenteuerliche Holperpisten, badeten in Naturpools inmitten des Dschungels und winkten Mantarochen zu von einer der zahlreichen traumhaften Klippenspots.

Indonesien: Lombok

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Die zweite Hälfte unseres Päärchenmonats verbrachten wir entspannt auf den Gili-Inseln. Mit dem Schnorchel ausgerüstet entdeckten wir die wunderschönen Unterwasserwelten des Korallendreiecks. Die kleinen Inseln umrundeten wir zu Fuss oder per Fahrrad und liessen anschliessend die Abende bei ein paar Drinks mit den einheimischen Bands ausklingen.

Singapur

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Der Abschiedsschmerz wurde sogleich durch meine nächste Begleitung gehemmt: Meine Cousine Ramona setzte ihren Backpack auf und begleitete mich während den beiden letzten Monaten. Wir trafen uns in Singapur, der Schweiz Südostasiens. Sauberer als ihre umliegenden Länder, mit Wahrzeichen, die wie aus der Zukunft aussehen.

Australien: Westcoast

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Von Asien aus ging es zurück auf den Inselkontinent Australien. Dieses Mal an die Westküste, wo wir uns einen Campervan mieteten und innert 4 Wochen 5’964 Kilometer zurücklegten. Die Schönheit dieses Landes wurde mir auf 4 Rädern nochmals mehr bewusst und trotz endlos scheinenden Strecken, veränderte sich die Natur gewaltig. So eine Weite und Unberührtheit schien mir schon gar nicht mehr zu existieren, doch in Australien haben wir diese gefunden. Zudem erlebte ich hier zwei der schönsten Erlebnisse der ganzen Weltreise, oder besser gesagt meines ganzen Lebens überhaupt: Schwimmen mit Seelöwen und Walhaien!

Indonesien: Java

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Zurück in Indonesien setzten wir unsere Reise nun zu viert fort. Ramonas Freund Adi und ihre Kindheitskollegin Martina stiessen hinzu. Obwohl Java im Vergleich zur Nachbarsinsel Bali komplett anders ist, verliebte ich mich erneut in eine der indonesischen Inseln. Eine Woche voller Abenteuer, wenig Schlaf, langen und unbequemen Zug-, Jeep- und waghalsigen Autofahrten, doch mit unvergesslichen Blicken auf die Vulkane. Auf der geologisch aktivsten Zone der Welt wurde mir teils schon etwas mulmig zumute und so entwich uns allen ein kleiner Erleichterungsseufzer, als wir ohne gefährliche Vorkommnisse von Mutter Natur, sicher im letzten Land meiner Weltreise ankamen.

Thailand

Thai1       Koh Phangan

Koh Samui

Im Land des Lächelns fanden wir zwar nicht die Freundlichkeit, die wir eigentlich erwartet hätten und unsere Stimmung war etwas von lang anhaltendem schlechten Wetter getrübt, doch schliesslich konnte ich doch noch die gesammelten Eindrücke der letzten Monate bei langen Strand- und Pooltagen verarbeiten. In Bangkok knabberten Ramona und Adi auf der Khao San Road an einem frittierten Skorpion, nachdem wir kurzerhand eine Spontanumplanung vornahmen und am Folgetag nach Krabi reisten. Wir fanden Traumstrände wie im Film „The Beach“ und setzten anschliessend das Relaxen auf den Inseln Koh Phangan und Koh Samui im Südosten des Landes fort.

Die Videos

Ausblick

Das waren meine letzten 5 Monate. Was für eine Zeit! 😊 Mit unglaublich vielen Glücksgefühlen, neuen Eindrücken und einem noch viel offenerem Blick auf die Welt bin ich in die Schweiz zurückgekehrt. Was kommt nun? Tatsächlich steht bereits die nächste Reise fest. Am 8. August geht es los. Wohin, das verrate ich noch nicht, du wirst es hier nachlesen können 😉. Mit Fokus auf mein Studium und der Erfüllung eines langersehnten Berufswunschs, versuche ich mein Reisesparschwein nebenbei so gut wie möglich zu mästen, um auch während des Studierens den ein oder anderen Trip machen zu können. Mit der neu entdeckten Freude am Wandern und dem gewachsenen Interesse für die Natur, möchte ich die schönen Ecken meines Heimatlandes kennenlernen und werde natürlich auch diese Erlebnisse hier teilen.

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