Westaustralien: Roadtrip-Route

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5’964 Kilometer in 4 Wochen – das war unser Roadtrip an der Australischen Westküste.

Als Anhaltspunkte für die Planung deiner eigenen Reise, habe ich nachfolgend einige Tipps, sowie unsere komplette Route zusammengefasst.

Klima – beste Reisezeit

Das Klima in Australien ist gar nicht mal so unkompliziert und komplett anders als wir es in Mitteleuropa gewohnt sind. Nach etlichen Recherchen lassen sich folgende Jahreszeiten definieren:

Dezember – März

Australischer Sommer. Da der Inselkontinent unter dem Äquator liegt, funktioniert das mit der warmen Gegend genau umgekehrt: heiss ist es im Norden, kühler im Süden. Im Sommer ist es also im Norden sehr heiss (bis zu 40°) und es herrsch Regenzeit. Zudem ist dies die Saison der giftigen Quallen (Irukandji)

April – Mai

IMG_5132Herbstzeit und Monat unseres Roadtripts: Mai. Im Süden machte sich der nahende Winter schon ziemlich bemerkbar. Tagsüber ist es zwar angenehme 20-25 Grad, jedoch kühlen die Temperaturen nachts auf kühle 15 Grad hinunter. Eine frierende Angelegenheit in einem Camper. Dafür ist die Quallensaison vorbei und im Norden kann man nach wie vor gemütlich baden.

Juni – September

Während bei uns der Hochsommer beginnt, ist es in Australien Winter. Im Norden bedeutet dies nach wie vor heisse aber nicht schwüle Temperaturen, während es im Süden ziemlich kalt wird.

Osten oder Westen?

DCIM103GOPROG1435374.JPG… oder Norden oder Süden… oder vielleicht doch auf die Insel Tasmanien? Und wie wäre es mit dem unberührten Outback? Australien ist riesig und unglaublich vielseitig, was die Festlegung der Roadtriproute natürlich nicht gerade vereinfacht. Grundsätzlich sagt man, der Westen habe die grösseren Naturspektakel, mehr Natur und weitere Distanzen, während im Osten schneller „mal wieder etwas kommt“, bzw. sich die grösseren Städte befinden. Ich persönlich möchte bei einem nächsten Mal definitiv noch den Norden bereisen, da sich dort noch einige wunderschöne Nationalparks befinden und die Tierwelt mit Krokodilen und Dromedaren nochmals interessanter wird. Wie findest du heraus, was deinen Vorstellungen am ehesten entspricht? Googlen und Recherchieren und sich von den traumhaften Bildern Australiens inspirieren lassen =) so fiel auch bei uns relativ schnell die Wahl auf die traumhafte Westküste.

Der Camper

Nach einigen Vergleichen haben wir uns für das Modell „Voyager“ von Britz entschieden.

voyager-cutaway

Mit 2 ausbaubaren Betten bot der 3 Meter hohe Campervan idealen Komfort. Genug Stauraum und eine eingebaute Küche mit Gaskocher und sogar einer Mikrowelle, sowie einem Kühlschrank waren vorhanden.

Alternative Vermieter, welchen wir oft auf den Strassen begegnet sind: Maui, Apollo, Travellers Autobarn, Hippie Camper, Cheapa Campa

I’m out: Internetpause

Fluch oder Segen? So eine Handypause tut doch jedem mal gut und in Australien wird sie einem je nach Ort beinahe aufgezwungen 😉

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Gold wert: Campermate

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Campingplätze, Abwasserstationen, öffentliche Toiletten, Unterkünfte, Strassenwarnungen und weiteres für Neuseeland und Australien.

Die Route

Wie bereits erwähnt, sind die Distanzen enorm! Meine Cousine und ich wussten bereits, auf was wir uns einstellen, nachdem wir 3 Wochen den Westen der USA per Auto bereist hatten. Doch Australien ist nochmals ein anderes Kaliber. Um sich das bildlich vorstellen zu können, habe ich eine vergleichsweise gleich lange Route in Europa zusammengestellt:

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Unsere ca. 6’000 Kilometer lange Strecke würde also beispielsweise der Route von Zürich entlang der Spanischen Südküste bis hinauf nach Portugal, Frankreichs Norden und durch Paris hindurch zurück nach Zürich entsprechen. Da fällt einem schon mal kurz die Kinnlade runter 😀

Ursprünglich war eine Art 8 als Route geplant: Teil 1 von Perth durchs Landesinnere nach Esperance und dort der Küste entlang zurück nach Perth. Teil 2 ab Perth die Küste hinauf bis nach Exmouth, zum Karijini Nationalpark und durchs Landesinnere zurück nach Perth. Da es alleine zum Karijini Nationalpark nochmals eine 8-stündige Fahrt durchs Nichts gewesen wäre und wir nach dem ersten Abschnitt durchs Landesinnere bereits genug dieses Streckenabschnitts hatten, haben wir uns kurzerhand umentschieden und sind dieselbe Strecke der Küste entlang zurückgefolgt – noch ein paar Badetage mehr =). Optional kann man den Mietwagen auch an einem anderen Ort als an dem gemieteten zurückgeben (gegen einen satten Aufpreis, versteht sich natürlich).

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