Thailand: Koh Samui

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Thailand Inselhopping Teil 2 führt uns auf Koh Samui, die Insel südlich von Koh Phangan. Inseltraum & doch etwas Albtraum zugleich, wenn man sich folgende Bilder anschaut:

Das riesige Müllproblem in Südostasien, welches bei der zu dieser Jahreszeit sehr stark auftretenden Ebbe noch stärker auffällt, lässt uns alle schockiert verstummen. Aber auf dieses Thema möchte ich ein anderes Mal separat eingehen. Dieser Beitrag widme ich Koh Samui, meinem letzten Stopp.😯

Wobei der Beitrag schon beinahe als Airbnb Werbung durchgehen könnte.😄

Nach der regnerischen Woche in Koh Phangan haben wir nun doch noch Bombenwetter erwischt. Die sonnigen Tage verbringen wir also primär im Pool oder Meer, was sich natürlich nicht unbedingt für einen spannenden Blogeintrag eignet 😉.

Und doch kann ich euch einige Kitschbilder nicht vorenthalten😋

Unterkunft Nummer 1 im Nordwesten der Insel ist eine sehr heimelige Villa mit geteiltem Pool (wobei wir den aufgrund der Zwischensaison für uns haben) und Meer vor der Hütte, leider tagsüber in starkem Ebbezustand.

Zu Fuss spazieren wir an beiden der 2 Abende zu den naheliegendsten Restaurants und geniessen die ersten von noch vielen folgenden Sonnenuntergänge.

Die Roller fehlen uns schnell, eröffnen sie einem doch eine gewisse Freiheit und ein abenteuerlustiges Inselfeeling. Doch bei der Ankunft in unserer zweiten Unterkunft verwerfen wir unseren Plan, wieder zwei Scooter für die nächsten Tage zu mieten, schnell. Der Host Roger warnt uns vor den Gefahren des Rollerfahrens auf Koh Samui. Nirgends sonst auf der Welt gäbe es so viele Motorradunfälle. 500 Tote jährlich, es sei schon beinahe ein Geschäft für die Krankenhäuser und an Weihnachten sei es sogar unmöglich ins Spital zu gehen, weil die wegen der so häufig vorkommenden Verkehrsunfälle zu ausgelastet sind. „Don‘t drink and drive“ kennt man hier nicht, denn wer bezahlt schon 650 Baht zur Bar, 80 Baht pro Bier und denselben Taxipreis wieder zurück nach Hause? Ne, ne, da setzt man sich auch nach einer ausgelassenen Partynacht noch auf den Roller…

Um also einem Samui-Tattoo vorzubeugen, stecken wir wohl oder übel in der neuen Unterkunft fest…😜😍

No words needed… Aus dem Infinitypool kriegt man uns kaum noch hinaus und zum Strand können wir beinahe runterpurzeln, so nahe liegt er. Paradise ✅ im nordöstlichen Zipfel von Koh Samui geniessen wir täglich die traumhafte Aussicht auf Meer, Meer und nochmals Meer 😋 und die grün hüglige Landschaft. In der Nacht scheinen warme gelbe Lichter durch das Baumdickicht hindurch, beinahe wie in einem Märchenwald. Und davor liegt ruhig die Bucht des Samrong Beachs und noch weiter davor mache ich meinen Mitternachtsschwumm im Privatpool.☺️ Entspannung pur als krönender Abschluss…

Und das wars… wow was so plötzlich?🙈 Tatsache: 147 Tage, 5 volle Monate Weltreise sind vorbei. Es mag zwar vorerst das Ende meiner (Betonung) ersten Weltreise sein, doch schon am 8. August geht es nochmals raus in die Welt. Und dann wieder, und wieder und wieder… 😄 Meine Leidenschaft wird bestimmt nicht auf Eis gelegt, während ich mich in neue Berufsgebiete wage und mein Studium beginne. Mein digitales Baby (jep, ich meine diesen Blog 😉) ist gewachsen und wird auch zukünftig noch viel viel grösser werden und vollbepackt mit meinen Gedanken, Erlebnissen und weiteren Reisen. Über 100 GB Videomaterial warten nur darauf, zu Reisefilmchen zusammengeschnipselt zu werden. Zahlreiche Ideen liegen im Entwurfsmodus, die es nur noch niederzuschreiben gibt.

Und darauf freue ich mich jetzt. Auf zu Hause 😊 Das Wiedersehen mit meinen geliebten Menschen, auf Vertrautes, auf die schöne Schweiz und sie mit neuem Blick auf die Welt anzuschauen. Aber Schluss mit dem Aufzählen, ihr werdet noch genug von mir zu lesen kriegen!😊

2 Gedanken zu “Thailand: Koh Samui

  1. maddin9 schreibt:

    Hi Selina, das sind wieder atemberaubend schöne Bilder. Aber es ist wie Du schreibst auch das reisen an sich, dieses Gefühl von Freiheit, welches einen nie mehr los lässt. Danach will man immer wieder raus. Wenn man das noch mit Business kombinieren kann und die steuerlichen Vorteile kennen lernt, dann wird man früher oder später zum digitalen Nomaden. Dann ist die Heimat der Aufenthaltsort für Oktober -Dezember 😂 Das was Du mit dem Müllproblem angesprochen hast ist zwar ein pazifisches Problem, aber der Müll stammt fast von der ganzen Welt. Es ist furchtbar traurig und wenn Du daheim bist wirst du viel bewusster mit Plastik umgehen. Jedenfalls solltest Du Dein digitales Baby auf jeden Fall behalten und im Laufe der Jahre ausbauen. Es ist jetzt schon ein tolles Projekt geworden.

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    • Selina schreibt:

      Hi Martin
      Danke mal wieder für einen tollen Kommentar von dir!:) Oh ja dieses Freiheitsgefühl… ich bin überzeugt, dass man das auch in ähnlichen Dosen zu Hause findet. Da werde ich definitiv viel mitnehmen, was das in die Natur gehen angeht, Wandern, Neues entdecken in der eigenen Heimat… und was Probleme wie der Plastikverbrauch angeht, öffnet einem eine Reise auf eine gewisse Art auch die Augen für Dinge, die man im Alltag zu leicht mal ausblendet oder vergisst 😔…
      Lg Selina

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