Bali: Action in Lovina

Der liebevoll klingende Ort Lovina im Norden Balis ist besonders bekannt für die Delfinausflüge und seine ruhigen schwarzen Sandstrände, an denen man mehr Fischerboote als Touristen findet. Der Name stellt sich aus Love & Indonesia zusammen, was mir für unseren Päärchenurlaub noch passender scheint 😃.

Die 2.5 Stunden Fahrt von Ubud aus führt steil bergauf über Balis Gebirge und auf der anderen Seite wieder bergab, während von weitem schon das Meer sichtbar wird. Auch im 3. Monat meiner Weltreise löst dieser Anblick nach wie vor Freudegefühle aus!😊

Und so geniessen wir unser erstes Abendessen sogleich am Strand.

Wasserfälle

Der Grund für unsere Weiterreise in den Norden. Nicht die Delfine, auf diesen Ausflug verzichten wir, doch die Wasserfälle hier möchten wir sehen.

So setzen wir uns auf den Roller und düsen los Richtung Halt Nr. 1: Der Aling-Aling Wasserfall. Abgesehen vom namensgebenden Wasserfall, befinden sich hier noch zahlreiche weitere, alle aufeinanderfolgend, dem Wasserverlauf entlang.

Das Tolle hier: in Begleitung eines Guides und mit Schwimmweste ausgestattet kann man von den Felsen in das kühle Nass springen und die Wasserfälle sogar runterrutschen!

Der erste und kleinste Jump (5 Meter) hat meinem Adrenalinpegel bereits gereicht und so springt Domi die nächsten beiden (10 und 15 Meter!!!) alleine.

Ein Spass war das allemal und mir wurde wieder einmal mehr bewusst, was für eine enorme Kraft mein Lieblingselement besitzt.

Begeistert von dem ersten Stopp kommt es leider, dass wir uns den zweiten eher hätten sparen können. Um den Gitgit Wasserfall zu erreichen, muss man nach Bezahlung des „Eintritts“ (umgerechnet ca. CHF 1.40) an zahlreichen Verkaufsständen vorbeilaufen. „No, no, thank you…“ ist sogleich der Satz des Tages und am Ende gleicht der Wasserfall sehr dem Aling-Aling Wasserfall und wir sind einer Meinung, dass dieser mit dem Wasservergnügen viel interessanter war.

Handara Gate

Zurück auf dem Roller übernehme ich wieder mit dem Handy in der einen Hand die Navigation. Komischerweise führt uns die Google Offline-Karte zuerst nochmals etwas zurück und dann auf eine richtige Holperpiste. Trotz Vertrauen in Domis Können und seine jahrelange Töfferfahrung wird mir auf diesen Strassen und mit dem gemieteten Roller unglaublich mulmig zumute. Wir begegnen freundlichen Einheimischen, die uns neugierig und fröhlich grüssen und ebenso verwirrt dreinblicken wie wir, wie wir wohl auf diese Strasse gelangt sind. Etwa zweimal helfen sie uns beim anschieben, als wir zu zweit nicht mehr die steile „Strasse“ hinaufkommen. Beim 3. mal steige ich ab und beim 4. mal handelt es sich bei der Strasse nur noch um ein paar Steine (ist wohl eine Baustelle) und der Roller wird hochgeschoben.

Oben begegnen wir einer wild gestikulierenden Frau, die sich fragt, wie wir es hier hoch geschafft haben. Kurz darauf teilt uns ein netter Herr, ebenfalls mit seinem Roller und landestypisch dem kleinen Nachwuchs vornedrauf, mit, dass die nächste Strasse wieder eine Baustelle sei und er fährt voraus, um uns den Weg zurück auf die Hauptstrasse zu lotsen. Phu, gerade nochmals geschafft.

Der nun schnurrende Roller mag kaum noch den Berg hinauf und komplett verschwitzt beginnen wir hier oben plötzlich zu schlottern. Graue Gewitterwolken und dichter Nebel lassen kaum noch Sonnenstrahlen hindurch und in der Höhe ist es bekannterweise ja sowieso kühler.

So sind wir froh, als wir auf der anderen Bergseite vorbei an zahlreichen Affen endlich meinen gewünschten Stopp, das Handara Gate erreichen.

Das ist jetzt mal definitiv ein Foto, für welches einige Strapazen auf sich genommen wurden 😜

Twin Lakes

Und wieder geht es in die Höhe 😄. Zu Balis Twin Lakes:

Eine wunderschöne mystische Aussicht, die, wie ich mir sagen lasse, immer in solch einem Wolkenmeer liegt.

Eigentlich wäre an diesem Punkt noch ein Ausflug zum Banyumala Wasserfall gewünscht gewesen. Die Bilder vom grossen Schwimmpool und den schwarzen, grün überwucherten Felsen haben mich sehr fasziniert, doch die 40minütige Wanderung dahin liegt zu dieser späten Nachmittagsstunde einfach nicht mehr drin.

Dafür präsentiert sich auf unserer Rückfahrt nach Lovina wieder die wunderbare Aussicht aufs Meer & sogar einem Vulkan – keine Ahnung welcher, vielleicht bereits einer der Nebeninseln.

Auf dem Foto leider kaum erkennbar:

Und ein fotoposierender Einheimischer 😄

Das Abendessen im unglaublich leckeren Secret Garden Restaurant haben wir uns nach schwitzen, frieren, Adrenalinstössen und Popogerüttle definitiv verdient!😊

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s