Campingausflug ins Maggiatal

Spontanes ist toll! Und halbspontan, kurzfristig Geplantes ebenso! Und deswegen ging es für ein verlängertes Wochenende vor dem schweizer Nationalfeiertag zum Zelten ins Maggiatal. Um 4:53 Uhr (ich habe mal irgendwo gelesen, ungerade Zahlen seien besser für ein ausgeschlafeneres Feeling am Morgen – ob’s stimmt oder nicht kann ich nach wie vor nicht wirklich beurteilen, aber der gewohnheitshalber mache ich das nun halt einfach so) klingelte mein Wecker. Mit einem ziemlichen Chaos im kleinen Fiat500 fuhr ich nach Thun, um meine Cousine aufzugabeln und die Fahrt ins Tessin gemeinsam fortzusetzen.

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Nur schon für den tollen Sonnenaufgang, sowie die menschenleere Autobahn lohnten sich die paar Stunden weniger Schlaf 🤗

Immer der Nase… oder besser gesagt dem Navi nach. Ramona und ich verloren uns mal wieder völlig in einem Redeflow und folgten einfach den Anweisungen der Navistimme. Als wir dann hoch oben auf einem Bergpass feststellten, dass wir auf dem Weg Richtung Uri sind, stuften wir den zurückgelegten Weg mangels schweizer Geografiekenntnisse beiderseits, einfach mal als falsch ein, oder als Abkürzung um dem Stau im Gotthardtunnel zu entgehen.

Unten angekommen dann die Ernüchterung: „Wir sind ja immer noch auf der falschen Seite vom Gotthard!“ So führte die Strasse dann im erneuten schnurrenden 2. & 3. Gang meines 85 PS Kistchens nach oben über den Gotthardpass hinweg. Mit riesigem Grinsen konnten wir an dem Kilometerlangen Stau vorbeifahren & genossen dazu noch eine unglaubliche Aussicht.

Nach unserer Ankunft und dem Zeltaufbau (danke Ramona, dass du das mit deiner jahrelangen Openairerfahrung so im Griff hast 😉 ) war natürlich erst mal ein Eve fällig. 🍻

Wasserratten, wie wir sie nun mal sind, konnten wir kaum noch länger warten und liefen los zu dem Maggiatalbereich, welcher sich direkt beim TCS Campingplatz befindet.

Warum wir unbedingt auf die andere Uferseite wollten (mit Rucksack läuft es sich eben so gut auf den glitschigen Steinen 😅) konnten wir uns nachträglich auch nicht mehr erklären. Schieben wir’s mal auf das Eve in praller Mittagssonne und unsere Abenteuerlust 😉

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So fröhlich das Wetter auf den Fotos auch aussieht, innert weniger Minuten änderte sich das schlagartig und wir eilten mehr oder (eher) weniger elegant zurück zum Campingplatz, um gerade noch so knapp die nötigsten Sachen ins Trockene zu retten. Wir leben wohl nach dem Prinzip – je mehr Vertrauen man ins Autonavi hat, umso weniger darf man der Wetterapp glauben. Fördert auf jeden Fall das Improvisationstalent! 😜 Kurzerhand wurde der Kofferraum zum Plätzchen fürs Abendessen umfunktioniert. (Trotz Wetterumschwung war es im Auto gefühlte 40°C heiss und die Scheiben konnten wir nicht runterlassen weil Regen… also Rücksitze runter, Kofferraum auf – et voilà!)

Zum Glück ist der Kuschelpulli überall mit dabei 😃

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Auf dem 2cm Mättchen, schlief es sich tatsächlich besser als erwartet 😋

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Neuer Tag, neues Badeplätzchen. Und zwar in der etwas interessanteren Gegend weiter unten des Maggiatals. Tieferes Wasser – ideal zum schwimmen. Grosse Felsen – super Sonnenbank. Rucksack als Kissen benutzen – vielleicht besser die Aprikosen darin nicht vergessen 🙈…

Und den Abend wie immer bei einem gemütlichen Schwatz ausklingen lassen…

Wir haben sogar dieselbe Trinkgeschwindigkeit entwickelt 😜

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